Der Transport von Gütern im Kombinierten Verkehr benötigt eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur aller Verkehrsträger. Die Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur und der Verkehrssysteme basiert auf (detaillierten) Planwerken und deren regelmäßiger Aktualisierung gemäß dem aktuellen Wissensstand. Durch die Erarbeitung und Umsetzung entsprechender Planwerke erfolgt eine zielgerichtete Prioritätensetzung zu Stärkung und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und damit die zukunftsorientierte Sicherung der Gütermobilität in einem vielfältigen Verbindungsnetz und damit der Möglichkeit der effizienten Vernetzung der Verkehrsträger. Die aktuellen Fassungen verkehrsspezifischer Planwerke mit besonderem Bezug zum Kombinierten Verkehr finden sie hier.
Masterplan SGV
Der Masterplan Schienengüterverkehr ist ein gemeinsames strategisches Papier der Branche in Zusammenarbeit mit dem BMVI zum Heben des Leistungs- und Entwicklungspotenzials des Schienengüterverkehrs in Deutschland und damit einer Stärkung schienengebundener intermodaler Verkehre.
„Der Masterplan Schienengüterverkehr strebt […] eine dauerhafte, nachweisliche Verbesserung der Wettbewerbs-und Logistikfähigkeit des Schienengüterverkehrs an. Unternehmerisches und politisches Handeln sind erforderlich, um die Ertrags-und Innovationskraft des Schienengüterverkehrs dauerhaft zu stärken.“
Der Masterplan Binnenschifffahrtist ein gemeinsames strategisches Papier der Branche in Zusammenarbeit mit dem BMVI zur bestmöglichen Nutzung bestehender Kapazitäten und Kapazitätsreserven auf den Binnenwasserstraßen in Deutschland.
„Eine leistungsfähige Infrastruktur, umweltfreundlicheund moderne Binnenschiffe, eine optimale Einbindung des Binnenschiffs in die multimodale Logistikkette, qualifizierte Fachkräfte sowie die Nutzung digitaler Dienste sind Grundvoraussetzungen für die Wettbewerbsfähigkeit des Verkehrsträgers Wasserstraße.“
Der Bundesverkehrswegeplan ist das wichtigste Instrument der Planung von Verkehrsinfrastruktur in Deutschland. Dabei werden bestehende Verkehrsnetze als auch Neubauprojekte und Ausbauvorhaben aller Verkehrsträger berücksichtigt. Mit der Planung sollen sowohl Bestandsnetze erhalten als auch zielgerichtet erweitert werden um infrastrukturbedingte Engpässe zu vermeiden und die Sicherung der Gütermobilität zu gewährleisten. Zusammen mit dem Bundesverkehrswegeplan 2030 sind verkehrsträgerbezogene Ausbaugesetze (Schiene, Straße, Wasserstraße) verabschiedet worden.
Mobilitätsmasterplan 2030 AT – Neuausrichtung des Mobilitätssektors
Der Gesamtverkehrsplan beinhaltet die Ziele und Strategien der umfassenden Verkehrspolitik in Österreich. Berücksichtigt werden dabei alle Verkehrsträger als Grundvoraussetzung für Verkehr und Mobilität und zur Reduktion von Schadstoff-Emissionen sowie weiterer negativer Effekte des Verkehrs. Der Gesamtverkehrsplan formuliert die strategischen Leitlinien der Verkehrspolitik in Österreich.
Das Terminalhandbuch in Österreich bündelt vielfältig Informationen und Strategieoptionen zurösterreichischen Terminallandschaft. Insbesondere das darin enthaltene Terminalkonzept zielt auf die strategische Weiterentwicklung des österreichischen Netzwerkes an Terminals des Kombinierten Verkehrs ab.
In der Schweiz wird keine explizite Planung für den Kombinierten Verkehr vorangetrieben, KV ist als Teil des Schienengüterverkehrs Bestandteil der Planungen für die Entwicklung des schienengebundenen Verkehrsnetzes und damit der Bahninfrastruktur Ausbauprogramme, zu denen u.a. dieEisenbahn-Alpentransversale (NEAT) und die Besitigung von Profilhindernissen zur Bereitsellung eines durchgängigen 4-Meter-Korridors gehören.